Schachclub Kirchheim unter Teck

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Mannschaften

Bezirksliga B Neckar-Fils 9.Spieltag

SC Kirchheim I - SF Plochingen I 1,5:6,5
Die erste Mannschaft hatte im Vorfeld vier Absagen zu verkraften, so dass ohne Schwächung der Zweiten nur noch acht Spieler verfügbar waren. Als davon drei erkrankten und bis Sonntag nicht fit wurden, mussten die Bretter 1, 2 und 6 kampflos abgegeben werden. Aber auch Plochingen hatte wegen Urlaubs drei Ersatzleute aufgeboten. An Brett 4 gewann Anatoli Fridman gegen Schwilk, der bisher 7 aus 8 geholt hatte, durch einen Fehlzug des Gegners in nur 10 Zügen. Andrei Cernomorcenso (5) konnte seine Stellung ausgeglichen halten und ein Remis erzielen. Dann verloren aber im Endspiel sowohl Stefan Scheffel (8) als auch Harald Jungfer (7) ihre Partien, so dass nach 2 ½ Stunden nur noch Volker Keuper an Brett 3 spielte, der weitere zwei Stunden „durchhielt“. Dieser hatte durch die Aufstellung des Gegners mit Mayr den stärksten Spieler mit DWZ 2091 „erwischt“. Im Mittelspiel ging dann ein Bauer verloren, der durch das Läuferpaar und besserer Entwicklung etwas kompensiert schien. Kurz vor der Zeitkontrolle ging in Zeitnot ein weiterer Bauer verloren und eine Bauernumwandlung war später nicht mehr zu verhindern.
Plochingen gewann daher mit 6,5:1,5 und übernahm in der Abschlusstabelle den zweiten Platz. Der Mannschaftspokal für den besten Spieler in der Saison geht an Anatoli Fridman, der 6 Punkte aus 8 Partien holte.

SF Nabern I - SCK II 3,5:4,5
Zum Saisonabschluss fuhren wir nach Nabern mit dem Ziel mit einem 4:4 den Klassenerhalt aus eigener Kraft zu schaffen. Da unsere Gegner nur zu siebt angetreten waren (Brett 3 kampflos), gingen wir 1:0 in Führung. Für den Ausgleich sorgte Naberns Lukas Bastian im Duell der jugendlichen Ersatzspieler am achten Brett. Er konnte sich mit seinem Königsangriff gegen Tony Thalheim durchsetzen. Bernd Vogel (7) stellte die Führung für den Schachclub wieder her, nachdem er seine gewonnenen Bauern sicher verwertete. Spannender verliefen die restlichen Bretter: Fares Kheder Hassan (6) gelang nach Figurenverlust in gedrückter Stellung überraschend mit einer Springergabel zum Sieg. Am Spitzenbrett konnte Moritz Bigalke das Spiel anfangs noch offen halten, schlussendlich musste er sich der vom Naberner Spitzenspieler Martin Vogel heraus gespielten Möglichkeiten geschlagen geben. Die Spieler die ihre Partien bereits beendet hatten konnten sich am sonnigen Wetter und vom Naberner Catering Team gegrillten Würsten erfreuen. Während drinnen an den drei restlichen Partien in die Entscheidung des Mannschaftskampfes nach der ersten Zeitkontrolle noch ausstand. Kai-Hagen Wirth (5) erspielte sich eine optisch vorteilhafte Stellung, hielt aber dem gegnerischen Gegenangriff nicht stand. Es kam also auf die beiden letzten Bretter an. Reinhold Richter (4) konnte in der Zeitnot seines Gegners die zuvor verlorene Qualität wieder zurückgewinnen. Im Damenendspiel konnte er seine Mehrbauern aber aufgrund von Dauerschach seines Gegners nicht verwerten. Somit kam es auf die letzte Partie an Brett 2 an, wo Tom Kälberer im Endspiel inzwischen eine Figur geopfert hatte. Sein Mut wurde belohnt, denn seine Freibauern waren bald nicht mehr aufzuhalten.
Durch den äußerst knappen Sieg haben wir nicht nur den Klassenerhalt aus eigener Kraft geschafft, sondern uns auch auf den siebten Tabellenplatz verbessert. Der Mannschaftspokal für den besten Spieler in der Saison geht an Fares Kheder Hassan.

Bezirksliga B Neckar-Fils 8.Spieltag

SF Göppingen II - SC Kirchheim I 3,5:4,5
Der Schachclub musste das Brett 3 frei lassen, weil Wolfgang Flogaus aus persönlichen Gründen kurzfristig absagen musste. Dafür gewann Frank Schneider am Spitzenbrett kampflos, weil sein Gegner erst nach der Karenzzeit erschien. Volker Keuper (6) und Frieder Fronmüller (5) einigten sich in ausgeglichenen Stellungen mit ihren Gegnern auf Remis. Wolfgang Melcher (4) konnte seinen Gegner langsam und sicher immer mehr überspielen, so dass er sicher gewann und Kirchheim in Führung brachte. Thomas Ganter (2) musste sich nach einem überraschenden Figurenopfer seines Gegners eines heftigen Angriffs erwehren, konnte diesen nervenstark abwehren und mit einem Minusbauer ein Unentschieden erreichen. Der Schachclub lag zwar mit 3,5:2,5 in Führung, doch die beiden letzten Partien sahen nicht sehr gut aus. Anatoli Fridman (7) hatte im Mittelspiel starken Angriff, doch nach einem Abtausch stand er mit einem Minusbauer da. Sein Gegner bot ihm daraufhin Remis an. Er lehnte aber ab, wobei er zwei weitere Bauern für Schwindelchancen im Angriff opferte. Da dieser nicht durchdrang, verlor er schließlich im Endspiel, als er die Umwandlung der Bauern nicht mehr verhindern konnte. Es hing also alles am letzten Brett. Andrei Cernomorcenco hatte zunächst deutliche Vorteile gegen seinen nominell schwächeren Gegner. Als er mit der Dame noch einen Turm auf h1 schlug, übersah er aber, dass seine Dame eingeklemmt werden konnte und er sie schließlich gegen eine Figur opfern musste. Die Stellung war jetzt materiell ausgeglichen - Dame und Bauer gegen zwei Türme. Da seine Türme aber schlecht verbunden waren und sein König ziemlich offen stand, musste er sich gegen die aktive gegnerische Dame genau verteidigen. Als der Gegner aber mit seinem König zusätzlich angriff und den Bauern auf f6, der ihm Deckung geboten hatte, schlug, konnte Andrei plötzlich mit den Türmen in zwei Zügen mattsetzen.
Mit diesem etwas glücklichen Sieg reicht jetzt der ersten Mannschaft im letzten Spiel gegen den Dritten Plochingen ein 4:4, um den zweiten Platz zu verteidigen. Dieser würde evtl. - je nach dem Ergebnis in der Verbandsliga Süd - zu einem Entscheidungsspiel gegen den Tabellenzweiten der Bezirksliga A zum Aufstieg in die Landesliga berechtigen.

SCK II - Deizisau III 5,5:2,5
Favorit Deizisau hatte vor der Partie Personalprobleme, konnte aber dank der Absage des Spiels ihrer vierten Mannschaft ihre drei stärksten einsetzbaren Ersatzspieler mit nach Kirchheim bringen. Das Erste Brett mussten sie trotzdem kampflos abgeben. Schnell wurden die Züge am achten Brett abgespult, wo Ersatzspieler Tony Thalheim nicht optimal aus der Eröffnung herausgekommen war. Er konnte jedoch das Spiel drehen, als sein Gegner zu viel aus der Diagonalen a7-g1 herausholen wollte. Bernd Vogel (7) entwickelt sich zum diesjährigen Remiskönig und schafft es zum fünften Mal mit seinem stärker eingestuften Gegner die Punkte zu teilen. Verdient war auch das Remis von Kai-Hagen Wirth (5), ebenfalls gegen einen stärkeren Gegner. So wuchs der Druck auf die restlichen Deizisauer zu punkten. Unser Senior Reinhold Richter (4) tat sich schwer gegen die stark spielende Ukrainerin, die auch schon in der Damenbundesliga gespielt hatte. Nach einer misslungenen Kombination musste er in bereits schlechterer Stellung aufgeben. Dafür behielt Tom Kälberer an Brett zwei in einer von beiden Seiten äußerst scharf gespielten Partie die Nerven und konnte seinen Gegner zur Aufgabe zum 4:2 Zwischenstand zwingen. Der Schachclub hatte also die Punkteteilung schon sicher, benötigte aber noch mindestens ein Remis zum Mannschaftssieg. Dieses konnte Fares Kheder Hassan (6) trotz Raumnachteil beisteuern. Denn Tobias Traier (3) hatte bereits nach misslungenem Figurenrückgewinn noch eine zweite Figur investiert, um noch etwas Schwindelchangen auf ein Dauerschach zu haben. Um dieses auszuschließen, erzwang sein Gegner den Damentausch unter Rückgabe einer Figur. Er übersah dann in Zeitnot aber, dass die Turmbatterie des Kirchheimers tödlich Matt drohte. Somit ein überraschender und in der Höhe sicher etwas glücklicher Sieg des Schachclubs.
Somit ist der Nichtabstieg aus eigener Kraft im letzten Spiel in Nabern möglich, bei dem ein Unentschieden sicher ausreicht. Auch bei einer Niederlage müsste DT Esslingen II erst noch in Wendlingen gewinnen, um den Schachclub noch zu überholen.

3. Mannschaft 6. Spieltag

Ebersbach 3 - SC Kirchheim 3 0:5
Unsere Dritte trat in Ebersbach beim nominell deutlich unterlegenen Tabellenschlusslicht Ebersbach III an. Aufgrund verschiedener Absagen waren nur Berni Reisser, Manfred Morlok, Marc Ruff, Tony und Jona Thalheim im Einsatz, so dass wir ein Brett nicht besetzen konnten. Glücklicherweise für uns bekam auch der Gegner nur 5 Spieler an die Bretter, so dass Brett 6 nicht ausgetragen wurde. Als erster gewann Marc (3), der in der Eröffnung einen Bauern gewonnen, aber dann einen Angriff seines Gegners zugelassen hatte. Trotzdem hatte Marc aber gerade noch genügend Verteidigungsressourcen und als sein Gegner dann gleich 2 Figuren einstellte, war die Partie schnell zu Ende. Tony (4) gewann als Nächster, obwohl er in der Eröffnung einen Bauern genommen hatte, der ziemlich vergiftet aussah, und in der Folge nach weiteren Fehlern sogar deutlich auf Verlust stand, was sein Gegner zum Glück nicht sah. Nach dem Gewinn weiterer Bauern durch Unachtsamkeiten des Gegners war das Endspiel dann kein Problem mehr für Tony. Jona (5) hatte als Einziger einen nominell besseren Gegner, den allerdings schon 88jährigen Wollner, der als Einziger bei Ebersbach auch eine positive Bilanz aufwies. In der Eröffnung, die Jona wohl zum ersten Mal spielte, drohte er auch schon in deutlichen Nachteil zu geraten, jedoch fand sein Gegner aber nicht die richtige Fortsetzung. Anschließend spielte Jona wieder gut mit, nutzte schließlich taktische Fehler seines Gegners gnadenlos aus und gewann. Manne (2) war aus der Eröffnung recht gut ins Spiel gekommen, kam mit seinem Angriff zwar nicht unmittelbar durch, überlistete seinen Gegner aber taktisch. Berni (1) war etwas bequemer aus der Eröffnung gekommen, und gewann aufgrund deutlich überlegener Spielstärke schließlich sogar eine Figur. Kurze Zeit später hätte er weiteres Material gewonnen, wonach sein Gegner das Spiel verkürzte und sich mattsetzen ließ. Der Endstand war ein erfreuliches 5:0 für unsere Dritte, die in der letzten Runde am 08.04. bei einem Sieg gegen Geislingen II noch Vizemeister werden kann.

3. Mannschaft 5. Spieltag

SC Kirchheim 3 - SF Göppingen 4 3,5:2,5
Hans Haller (1) war als erster fertig, weil er aufgrund anderweitiger Verpflichtungen ein schnelles Remis anbot, das von Kehrer akzeptiert wurde. Rafael Raichle (6), 11 Jahre, hatte mit Jan-Frederic Gutsche noch einen ein Jahr jüngeren Gegner, der aber bereits deutlich mehr Erfahrung hatte und eine DWZ besitzt. Nachdem er in der Eröffnung einen Bauerngewinn ausgelassen hatte, geriet er durch das Läuferpaar seines Gegners stark unter Druck. Dann stellte sein Gegner aber erst einen wichtigen Bauern und anschließend die Qualität ein, wonach Rafael die Partie sicher zum Sieg führte. Jona Thalheim (4), 11 Jahre, hatte mit seinem auch noch jugendlichen, aber deutlich älteren Gegner Marc-Oliver Gutsche keine Probleme, gewann eine Figur und anschließend die Partie. Tony Thalheim (3), 14 Jahre, hatte seinem erst 9jährigen, aber trotzdem schon erfahrenen Gegner Selimhan Cilo in der Eröffnung einen Bauern abgenommen, dann aber leider einen zweiten Bauern genommen, anstatt sich zu konsolidieren, wonach er in einen Angriff seines Gegners geriet, und musste nach weiteren Ungenauigkeiten die Segel streichen. Berni Reisser (2) hatte gegen Lennart Kittel, auch erst 12 Jahre, lange zu tun, brachte aber seine größere Spielstärke langsam aber sicher zu Geltung und gewann. Dieter Thalheim (5) spielte am längsten, musste sich aber Eilia Mokari, 11 Jahre, schließlich geschlagen geben. Unterm Strich steht ein knapper Sieg für unsere Dritte.

Bezirksliga B Neckar-Fils 7.Spieltag

SF Nabern I - SC Kirchheim I 3:5
Nabern musste krankheitsbedingt das Brett 2 frei lassen, so dass Thomas Ganter zu einem kampflosen Punkt kam. An Brett 4 einigten sich Günter Keller und Wolfgang Melcher früh zu einem Remis. Anatoli Fridman (7) überspielte Christoph Schutte in einer Damenbauerneröffnung und gewann. Tim Schäfer (8) gewann gegen Dieter Kessler zunächst einen Bauern und nach einem unkorrektem Turmopfer des Gegners die Partie. Dann einigten sich in ausgeglichenen Stellungen sowohl Wolfgang Flogaus (3) und Minh Cuong Tran, Frieder Fronmüller (5) und Karl-Heinz Ilzhöfer, als auch am Spitzenbrett Frank Schneider mit Martin Vogel jeweils auf ein Unentschieden. Wieder spielte Volker Keuper (6) am längsten. Allerdings unterlief ihm in der Eröffnung ein ungenauer Zug, so dass sein Damenflügel unentwickelt blieb. Michael Stiefelmeyer konnte daher einen Mattangriff starten und letztendlich den einzigen Sieg von Nabern erreichen. Der Schachclub festigte durch diesen Sieg seinen zweiten Tabellenplatz, während die Schachfreunde Nabern den Abstieg wohl kaum noch vermeiden können.

Wendlingen I - SCK II 6:2
Dieses Wochenende war die Schach Bundesliga ganz nah, so dass der Schachclub am Samstag mit 7 Kiebitzen in Deizisau vorbeischaute. Am Sonntag ging es in der Bezirksliga für die zweite Mannschaft gegen Wendlingen. Trotz Verstärkung durch Tom waren wir der Außenseiter. Bernd Vogel spielte Remis in ausgeglichener Stellung. Stefan Scheffel kam hingegen schon in der Eröffnung etwas ins Hintertreffen und gab aufgrund der kommenden Drohungen auf. Seinen a-Bauern in gedrückter Stellung wollte Tobias Traier auf jeden Fall behalten, verlor dabei aber eine Figur und das Spiel. Reinhold Richter wich zwar den drohenden Gefahren am Königsflügel aus, indem er erst spät zum Damenflügel rochierte, geriet dann dort aber in nicht mehr zu verteidigende Drohungen. Somit lagen wir bereits vor der ersten Zeitnotphase mit 0,5-3,5 zurück. Die Figuren von Fares Kheder Hassan standen nach missglückter Eröffnung sehr passiv. Durch ein mutiges Figurenopfer aktivierte zwar wieder seine Figuren, sein Gegner verwertete jedoch mit der Zeit den Materialvorteil. Eine Partie aus einem Guss ist Mortiz Bigalke gelungen. Aus seinen Eröffnungsvorteil entwickelte sich ein Königsangriff, er sauber verwertete wurde. Spannend war die Partie von Tom Kälberer, bei der beide Parteien mit ihren Figuren lavierten, um Schwächen beim Gegner auszumachen. Schlussendlich einigte man sich auf ein stellungsgerechtes Remis. Kai-Hagen Wirth hingegen erhöhte den Druck auf die Schwächen im Lager seines Gegner immer weiter, wodurch dieser schließlich einen Läufer, gab um sich Schwindelchancen zu verschaffen. Das Risiko des Wendlingers wurde belohnt, denn Kai übersah nun in der zweiten Zeitnotphase ein Folgeschach, welches ihn zur Aufgabe zwang. Da heute Esslingen 2 ein 4:4 gegen Göppingen geschafft hat, bleibt der Abstiegskampf weiter spannend.

3. Mannschaft 4. Spieltag

Schachritter Kirchheim - SC Kirchheim 3 3:3
Nach dem spielfreien 2. Spieltag und der knappen Niederlage gegen Spitzenreiter Faurndau 2 trat die dritte Mannschaft bei den Schachrittern an. Das Brett 1 musste leider kampflos abgegeben werden, da sowohl Hans Haller als auch Berni Reisser beim Skifahren waren. Manfred Morlok(2) brachte gegen Hartmann leider keinen Fuß auf den Boden, verlor erst eine Figur und wurde anschließend mattgesetzt. Jona Thalheim(5) bekam von Torben Löw gleich mal eine Figur geschenkt, dachte aber dann erfreulicherweise nach, wie er seine unterentwickelten Figuren schnellstmöglich ins Spiel brachte, wonach sein Gegner keine Chance mehr hatte und weiteres Material einstellte, bevor er wegen nicht mehr vermeidbaren Matts aufgab. Auch Tony Thalheim (4) erwirtschaftete schon in der Eröffnung einen Mehrbauern bei guter Stellung. Dann stellte sein Gegner Michael Bader auch noch die Dame ein. Nach noch etwas unnötiger Hin-und Herzieherei setzte Tony ihn matt. Marc Ruff(3) hatte die Phillidor-Verteidigung seines Gegners Hess gut behandelt, unterschätzte aber einen Angriff seines Gegners, wonach er die Stellung nicht mehr halten konnte und mattgesetzt wurde. Dieter Thalheim(6) hatte in der Eröffnung gegen Walter einen Bauern ohne Kompensation abgegeben, aktivierte seine Figuren aber wesentlich besser als sein Gegner, und gewann zunächst den Bauern zurück, dann eine Figur, und setzte ihn anschließend matt. Familie Thalheim, die beiden Enkel und der Opa, haben unseren Dritten also einen Punkt gerettet.

Bezirksliga B Neckar-Fils 6.Spieltag

SC Kirchheim I - SF Deizisau III 5,5:2,5
Der Gegner ließ das Spitzenbrett frei, so dass Frank Schneider zu einem kampflosen Punkt kam. Tim Schäfer (7) und Andrei Cernomorcenco (6) konnten ihre Gegner relativ schnell überspielten. Anatoli Fridman (5) willigte in ausgeglichener Stellung in eine Zugwiederholung ein. Als dann beim Duell der Ersatzleute an Brett 8 Berni Reisser seinen ersten Sieg erringen konnte, stand der Mannschaftssieg bereits fest. konnte, so dass die Niederlage von Frieder Fronmüller (3) keine Rolle mehr spielte. An Brett 2 holte dann Thomas Ganter noch ein sicheres Remis. Die Partie von Volker Keuper (4) verlief kurios. Volker hatte bereits nach 12 Zügen zwei Mittelbauern ersatzlos gewonnen und konnte diese in ein Leichtfigurenendspiel mitnehmen. Seine Gegnerin Snjezana Deno spielte unverdrossen weiter und als bei knapper Bedenkzeit Volker im 66. Zug seinen König in die falsche Richtung zog, endete diese Partie doch noch unentschieden. Mit dieser überzeugenden Mannschaftsleistung kann der Schachclub dem kommenden Nachbarschaftsduell mit den SF Nabern in Ruhe entgegen blicken.

SCK II - SC Geislingen I 4:4
Besonders motiviert trat heute Reinhold Richter gegen seine früheren Vereinskameraden aus Geislingen an. Insgesamt war der dort vier Mal in den Jahren 1955 bis 1958 Vereinsmeister. Unser nominell stärkerer Gegner konnte Brett 5 nicht besetzen, so dass Fares Kheder-Hassan kampflos gewann. Mit der Führung im Rücken konnten Bernd Vogel, Harald Jungfer und Kai-Hagen Wirth ihre Stellungen remis geben. Als dann noch Marco Cramer sein erstes Spiel in dieser Saison gleich gewinnen konnte, stieg der Druck auf die restlichen Geislinger Spieler. Da sich inzwischen auch die optisch aussichtsreiche Stellung von Tobias Traier vom Gegner gekontert werden konnte, wählte Moritz Bigalke an Brett 1 die sich bietende Zugwiederholung um das Remis und somit mindestens einen Mannschaftspunkt zu sichern. Reinhold Richter zeigte wie viel Kampfkraft noch in ihm steckt und kämpft trotz Minusqualität bis zum 100 Zug, wobei beiden Spielern jeweils nur noch Sekunden auf der Uhr hatten und von der Zeitzugabe lebten. Durch den unerwarteten Punkt im Gepäck bleibt es im Abstiegskampf in den noch ausstehenden drei Runden spannend.

Bezirksliga B Neckar-Fils 5.Spieltag

SV Wendlingen I - SC Kirchheim I 1,5:6,5
Nachdem wir in der Runde zuvor gegen Geislingen nur knapp gewonnen hatten und nur mit viel Glück einer Niederlage entgangen waren, weil gleich mehrere Spieler, darunter auch ich, gebrauchte Partien gespielt hatten, fuhren wir doch mit gewissem Respekt zu den nominell unterlegenen Wendlingern, die gegen die Mittelfeldteams bis dahin 6 : 2 Punkte gemacht hatten und punktgleich mit uns waren. Auch bei unserem letzten Treffen in der Landesliga waren wir gegen Wendlingen favorisiert gewesen, hatten aber gerade noch nach hartem Kampf einen knappen Sieg erringen können. Wendlingen war an 1-7 komplett und hatte nur an Brett 8 einen recht guten Ersatzmann aufgeboten, aber auch wir waren mit Brett 1-5 und 7-9 gut aufgestellt. Dieses Mal lief es erfreulicherweise viel besser als beim letzten Spiel. Den Anfang machte Frieder an Brett 5, der gegen Schott, der immerhin die Württembergische B-Meisterschaft bestritten hatte, keinen Vorteil herausholen konnte und ins Remis einwilligte. Andrei an Brett 7 hatte dagegen mit seinem Gegner weniger Probleme, gewann eine Qualität und vollstreckte danach sicher. Anatoli an Brett 6 hatte in der Eröffnung einen Bauern für starkes Spiel geopfert und schien auf gutem Weg, hatte schließlich aber einen Bauern weniger ohne Kompensation in allerdings nicht einfacher Stellung, bevor er seinen Gegner doch noch überlisten konnte. Ich hatte an Brett 3 gegen Gillmeister zu spielen, der bis dahin alle 4 Bezirksligapartien gewonnen hatte. Zu meinem Glück war davon schon bei seiner Eröffnung wenig zu sehen, so dass ich von Anfang an bequemes Spiel hatte und schließlich zu einem starken Angriff auf dem Königsflügel kam. Als er dann noch eine Verteidigung ausließ, die ihn zwar mit Minusqualität, aber immerhin mit einem starken Springer im Zentrum belassen hätte, war mein Mattangriff nicht mehr aufzuhalten. Thomas (2) hatte nach einer sehr scharfen Eröffnung schließlich ein vorteilhaftes Endspiel erreicht, gab den Gewinn aber durch eine Unachtsamkeit leider wieder aus der Hand und musste ins Remis einwilligen. Tim (8) büßte eine Figur für 2 Bauern ein und hatte etwas Glück, dass der Gegner im Endspiel nicht mehr versuchte, den nicht mehr ganz einfachen Gewinn zu finden, und ein Remis akzeptierte. Wolfgang M. (4) hatte in der Eröffnung einen Bauern gewonnen, sich danach konsolidiert und anschließend weitere Bauern eingesammelt, wonach der Zusammenbruch seines Gegners nur eine Frage der Zeit war. Zuletzt spielte noch Frank Schneider am Spitzenbrett, der ebenfalls einen Bauern gewonnen hatte und seinem Gegner im Endspiel keine Chance mehr ließ. Unterm Strich stand ein 6,5: 1,5 zu unseren Gunsten, das wir jedenfalls in dieser Höhe nicht erwartet hätten, auch wenn die Bedeutung des Resultats eher gering sein dürfte, weil mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit weder nach oben noch nach unten noch etwas geht. Trotzdem werden wir versuchen, auch die „Freundschaftsspiele“ im nächsten Jahr ordentlich zu absolvieren, zumal unsere Zweite ihre Spieler im Abstiegskampf noch dringend benötigt.

Dicker Turm Esslingen 2 - SCK II 2,5 :5,5
Schneefall und Weihnachtsmarkt bildeten die winterliche Kulisse beim Auswärtsspiel in Esslingen. Nach der deutlichen Niederlage gegen Tabellenführer Wernau in der letzten Runde lief es gegen den drittletzten Esslingen 2 besser. Bernd Vogel und Harald Jungfer steuerten die ersten halben Punkte bei. Fares Kheder-Hassan griff am Königsflügel an und gewann nach Abwehr des Gegenangriffs. Gerade als Ersatzspieler Jona Thalheim Material gewinnen wollte, stellte er fest, dass sein Gegner auch über eine Drohung verfügt, so dass er mit Remis gegen einen stärkeren Gegner zufrieden war. Kai Wirth war unter Druck, drehte das Spiel aber im Leichtfigurenendspiel und gewann dank seines zentralisierten Königs. Reinhold Richters Gegner lehnte aufgrund des Zwischenstands mehrmals Remis ab und verschärfte die Stellung. Wofür dieser mit Figuren- und Partiegewinn belohnt wurde. Tobias Traier gewann zwar im Mittelspiel einen Bauern, musste im Turmendspiel aber erst wieder die Initiative zurückgewinnen um den vollen Punkt zu verbuchen. Moritz Bigalke gelang es in seiner Partie die Vorteile des verpönten isolierten Doppelbauern aufzuzeigen und konnte in ein gewonnenes Turmendspiel abwickeln. Somit bleibt der Abstiegskampf spannend.

Bezirksliga B Neckar-Fils 4.Spieltag

SC Kirchheim I - SC Geislingen I 4,5:3,5
Uff! Gerade nochmal gut gegangen. Zum Glück mussten die Älbler auf ihren spielstarken Damen verzichten, aber wir hatten auch mit Wolfgang und Andrej 2 Ausfälle. Nach einem Pflichtsieg am 8.Brett von Hans gegen einen Jugendspieler, sah es an den anderen Brettern gar nicht gut aus für uns. Und in der Tat mussten hintereinander Frank in einer Pirc-Partie gegen Schiffmann, Wolfgang gegen Tauth und Volker gegen Ströhle die Waffen strecken. Immerhin schaffte Thomas (2) gegen den starken Heinrich ein Remis. Tim (7) verkürzte mit Schwarz in einer spanischen Partie durch aktives Spiel auf 2,5:3,5, aber noch war kein Sieg zu erwarten. Aber - unverhofft kommt oft- Anatoli verwandelte eine total kaputte Stellung noch in einen Sieg um und Frieder ließ zum Abschluss Kohn keine Chance und gewann souverän. Jetzt geht es am 10.Dezember zum Lokalderby zu den punktgleichen Wendlingern, die Nabern klar mit 5,5:2,5 schlugen.

SC Kirchheim 2 - SK Wernau 0:8
Leider gab es für uns die Höchststrafe und dazu brauchten die Wernauer nicht mal ihre ukrainischen Stars zu bemühen. Klar, es gab Remischancen von Tobias gegen Haas oder gar von Harald, und auch Reinhold kämpfte lange verbissen, aber letztlich war da nichts zu machen. Nicht traurig sein, Jungs, ihr habt tapfer gekämpft!

Bezirksliga B Neckar-Fils 3.Spieltag

DT Esslingen II - SC Kirchheim I 2:6
Der letztendlich deutliche Sieg war ein Stück harte Arbeit gegen den nominell klar unterlegenen Gegner, der sich zäh wehrte. Am Spitzenbrett konnte Thomas gegen Speicher nach einer Ungenauigkeit und einem starken Figurenopfer des Gegners eine Zugwiederholung nicht vermeiden. Volker (4) kam gegen Hempel nicht über eine ausgeglichene Stellung hinaus - Remis. Dann brachte Antoli (5) den Schachclub gegen Duran durch einen erfolgreichen Mattangriff in Führung. Die anderen Partien gingen alle über 40 Züge hinaus. Andrei (6) konnte kurz vor der Zeitkontrolle gegen Olnhausen die Qualität gewinnen und das Endspiel für sich entscheiden. Flogi (2) hatte einen Mehrbauer, den er in einem Leichtfigurenendspiel zum Sieg führte. Tim (7) stand kurz vor der Zeitkontrolle gegen Doleschal auf Verlust. Der Gegner fand den Gewinnzug aber nicht, so dass es zu einem glücklichen Unentschieden durch Dauerschach kam. Die letzten beiden Partien gingen über 5 Stunden. Ersatzmann Berni (8), der für den erkrankten Frieder eingesprungen war, zeigte eine tolle Leistung, hielt seine Partie gegen Limley lange ausgeglichen und konnte kurz vor der Zeitkontrolle in einem Läuferendspiel noch einen Mehrbauern gewinnen. Beim Gewinnversuch kam er auf Abwege, verlor den Bauer wieder und stand kurzfristig sogar auf Verlust. Doch der Gegner wählte den falschen Weg, so dass es nach Abtausch aller Bauern zu einem leistungsgerechten Remis kam. Hoch her ging es in der russischen Partie von Wolfgang (3) gegen Stüben. Der Gegner hatte eine Figur gegen einen Bauer und Angriff geopfert. Wolfgang musste bei offener Königsstellung ständig Matt- oder Dauerschachdrohungen beachten. Mit eisernen Nerven und in über 80 Zügen konnte er schließlich in dieser heißen Partie den Materialvorteil mit seinem letzten Bauern zu einem Sieg verwerten.

SC Kirchheim II - Göppingen II 1,5:6,5
In der dritten Runde der Bezirksliga musste die zweite Mannschaft kurzfristig auf Ersatzspieler Manne zurückgreifen, doch der wäre mit seiner Erkältung heute besser zuhause geblieben. Stefan stand nach der Eröffnung nur etwas schlechter, doch dann öffnete sein Gegner das Zentrum und nutzte die sich nun bietenden taktischen Möglichkeiten zum zweiten Göppinger Punkt. Reinhold konnte seine Stellung im Gleichgewicht halten und holte wieder gegen einen stärkeren Gegner einen halben Punkt. Tobias entwickelte seine Figuren in Richtung des gegnerischen Königs wurde dann jedoch zurück gedrängt. In der Rückwärtsbewegung verlor er eine Figur und gab auf. Kai opferte eine Figur erhielt einen dynamischen Springer und einen Freibauern was zu einem dynamischen Spiel und schlussendlich zu einer Punkteteilung führte. Bernd ,mit einem Bauern weniger aus der Eröffnung gekommen, konnte allerdings durch Abzugsdrohungen den Bauern zurückgewinnen und so ein ausgeglichenes Endspiel erreichen, wo die Spieler sich auf Remis einigten. Zu mehr halben Punkten sollte es jedoch nicht mehr kommen. Fares konnte keine entscheidenden Drohungen im Schwerfigurenendspiel ausstellen und nach Abtausch in ein Bauernendspiel stand er verloren. Am längsten kämpfte Moritz. Am Anfang folgten beide Spieler lange der Theorie. In der anschließenden Praxis erspielte sich der Göppinger den entscheidenden Königsangriff.

Bezirksliga B Neckar-Fils 2.Spieltag

SC Kirchheim I - SK Wernau I 1:7
Leider traf die Vorahnung von Flogi - die werden uns verprügeln - voll zu. Wernau nahm das Match sehr ernst und trat mit den Ukrainern an, während wir auch noch auf Thomas verzichten mussten. Der Verlauf: Anatoli (6) holte ein schnelles Remis, Volker (5) gegen Wiesner hatte sogar die Qualität, aber keine Durchbruchsfelder mehr, Remis. Das war es dann auch schon: Frank (1) hatte gegen Gheng nach 22 Zügen eine kaputte Stellung, ebenso wie Wolfgang (3), der in einer katalanischen Partie schon nach 16 Zügen in hoffnungsloser Stellung gegen Ustianovich die Uhr anhielt. Dann erwischte es Andrej, der in einer slawischen Partie dem scharfen Königsangriff erlag und Tim, der in ausgeglichener Stellung einen taktischen Bock schoss. Wolfgang (2) verlor in einer schottischen Partie ein Bäuerchen und das war gegen einen IM wie Nester mit 2350 einfach nicht zu halten. Am längsten spielte Frieder (4) gegen Haas, aber schließlich entschied der Freibauer das Rennen.
2. Mannschaft 2016/2017

Plochingen - SC Kirchheim II 6:2
Der erwartete Sieg des hohen Favoriten. Plochingen hat sich ja mit den Bauer-Brüdern verstärkt und wird für Wernau der einzige ernsthafte Konkurrent sein. Immerhin fiel die Niederlage noch einigermaßen glimpflich aus und das verdankt das Team den starken Leistungen von 1.Tom mit Remis gegen Mayr (2099) 2.Reinhold mit Remis gegen M.Bauer (2032) und dem geradezu sensationellen Sieg von Tony gegen Porzer (1799).

Bezirksliga B Neckar-Fils 1.Spieltag

SC Kirchheim II - SC Kirchheim I 1:7
Zum ersten Mal und vermutlich auch zum letzten Mal kam es zu einem Duell zwischen der ersten und zweiten Mannschaft in der gleichen Spielklasse. An Brett 8 teilten sich Berni und Stefan die Punkte. Doch dann schlug die erste zu. Zunächst besiegte an 4 Frieder Kai, an 7 Tim Harald und an 2 Thomas Tom. Die übrigen Partien waren mehr umkämpft. An Brett 6 überspielte Andrei schließlich Harald und an 3 konnte Flogi gegen Tobias zunächst einen Bauern erobern und dann ein Schwerfigurenendspiel mit verwandelten Damen zu einem Matt führen. Am Spitzenbrett konnte Moritz gegen Frank lange Zeit die Partie ausgeglichen halten, wurde am Ende doch noch überspielt. Am längsten dauerte es an Brett 5. Volker geriet mit Weiß in eine passive Stellung und musste sich lange gegen Fares verteidigen, der im 74. Zug noch eine Siegchance erhielt. Nach einer ungenauen Fortsetzung endete die Partie schließlich in einem leistungsgerechten Remis.

3. Mannschaft 1. Spieltag

Salach 2 - SC Kirchheim 3 1,5:4,5
Gegen den letztjährigen Meister ein nicht erwarteter deutlicher Sieg, vor allem durch die erheblichen Fortschritte der Thalheim-Brüder. Der Verlauf: nach 1 Std.Brutalo-Matt von Manne: 1:0. Berni erhöht auf 2:0, nachdem der Gegner zum Glück für uns einen Figurengewinn übersah. Tony macht im Italiener ein inkorrektes Opfer, aber reisst die Partie mit taktischen Tricks noch heraus: 3:0. Ich sichere den Sieg mit Remis in leicht besserer Stellung. Jona gewinnt eine gut geführte Partie mit einem sehr stark gespielten Endspiel. Marc verliert im Mittelspiel ein Bäuerchen gegen die starke Gegnerin und am Schluß trotz zäher Gegenwehr die Partie.

Dramatisches Finale um die Meisterschaft der Kreisklasse Filstal

In der letzen Runde der Kreisklasse ging es im direkten Duell gegen TSG Salach I um die Meisterschaft. Für den Schachclub war es die genau gleiche Ausgangssituation wie vor Ostern bei der ersten Mannschaft: der zweiten Mannschaft genügte ein 4:4, während Salach I einen Sieg benötigte. Tom hatte seinen Semesterbeginn auf den Montag verschoben, so dass nur in der Partie von Fares die gleichen Gegner wie im Hinspiel aufeinander trafen, das 5:3 für Salach ausging. Harald gab als erster in ausgeglichener Stellung Remis. Deutlich lebhafter war die Partie von Moritz der erst einen Bauern verlor und dann aber die Qualität gewann .Als er dann noch seinen Turm aktivieren konnte war die Partie schnell gewonnen. Moritz ist mit 6,5 Punkten bester Kirchheimer Spieler und gewinnt den Mannschaftspokal vor Bernd (6 Punkte) der nach Abtausch der meisten Figuren ein Remis erspielte. Am Spitzenbrett kam es Tom zugute das die am Brett entstandene Eröffnung erst vor kurzen Hauptthema des Kirchheimer Spielabends war. Es gelang ihm seinen Gegner eine beengte Stellung aufzudrücken, aus der sich dieser nicht befreien konnte. So kam es zur 3:1 Zwischenführung das Schachclubs. Doch Kai, der unglücklich aus der Eröffnung herausgekommen war, geriet immer mehr unter Druck. Was ihn zwei Bauern am Königsflügel und schlussendlich die Partie kostete. Auch Fares, der im Hinspiel gegen seinen Gegner es noch irgendwie schaffte den Kopf aus der Schlinge zu ziehen, geriet nach der Eröffnung wieder unter Druck und unterlag aber diesmal seinem Gegner, der aus einem Angriff heraus die Qualität gewann und ihm im Endspiel keine Chance mehr ließ. Der neue Zwischenstand 3:3 war aber für die Kirchheimer keine schlechte Ausgangslage. Kurios die Partie von Tobias, bei der im 17. Zug alle 4 Zentrumsfelder von Springern besetzt waren. Bei der Suche, diese nicht alltägliche Leichtfigurengewirr zu entzerren, geriet Tobias immer mehr in Zeitnot und gleichzeitig wurde das Läuferpaar der Gegners immer stärker. Als dann noch die gegnerische Dame in seine Stellung eindringen konnte, war diese nicht mehr zu halten und er verlor durch Zeitüberschreitung. Schlussendlich kam es auf die Partie von Reinhold an. Mit der Zuversicht aufgrund seiner tollen Saisonbilanz ohne Niederlage versuchte er im Schwerfigurenmittelspiel am Königsflügel durchzubrechen, fand aber keinen Durchbruch. Als dann sein Gegner aufgrund seiner knappen Bedenkzeit anbot Damen und Türme zu tauschen entschied sich Reinhold richtig für ein deutlich gewonnenes Bauernendspiel, das ein Spieler mit seiner Erfahrung locker zur 4:4 Endstand verwerten würde. Doch ausgerechnet in dieser Situation unterließ er es seine Uhr zwei Züge vor der Zeitkontrolle zu drücken. So dass doch noch Salacher Chancen für einen Sieg aufkeimten. Nach 3 Minuten drückte er dann doch noch seine Uhr und gewann das Endspiel routiniert. Damit endete der Kampf 4:4 und der Schachclub Kirchheim wurde Meister der Kreisklasse Ärgerlich, dass die Salacher nach Ende des Mannschaftskampfes Protest einlegten. Als Fazit bleibt die nicht erwartete starke Leistung unserer zweiten Mannschaft über die gesamte Saison zu würdigen. 2. Mannschaft 2016/2017

Schachclub verpasst Aufstieg in die Landesliga

Der Schachclub verlor das Endspiel um die Meisterschaft der Bezirksliga B überraschend mit 3:5 gegen die junge Göppinger Truppe und muss sich mit der Vizemeisterschaft abfinden. Den Auftakt eines langen und spannenden Wettkampfes machte Flogaus (2), der leider einen klaren Bauerngewinn ausließ und mit Schwarz in Remis einwilligte. Cernomorcenco (6) lehnte ein frühes Remisangebot ab und verlor noch gegen Hupfer. Postwendend glich der hoch favorisierte Melcher (4) in einem feinen Endspiel aus. Nach der Niederlage von Fronmüller (5) durch einen unnötigen Figurenverlust gegen Cöllen sah es schlecht aus für den SCK. Aber Kälberer (8) punktete überraschend in sehr kritischer Stellung und Schneider (3) erreichte nach anfänglichen Vorteilen ein glückliches Remis, da der Gegner den offensichtlichen Gewinnzug übersah. Als dann Schäfer (7) gegen Sawatzki eine Figur ohne Kompensation opferte und die Partie nicht mehr halten konnte, musste Ganter am Spitzenbrett auf ein mögliches Remis verzichten und verlor noch gegen Zeller. Trotz dieser Niederlage ist der SCK mit dem Saisonverlauf sehr zufrieden, zumal ein Aufstieg in die Landesliga ohne Verstärkungen kaum sinnvoll gewesen wäre.

 

Aktuelle Veranstaltungen und Nachrichten

In Kirchheim finden regelmäßig Schachturniere statt. 1947 lief hier eines der ersten Nachkriegsturniere mit Spielern wie Wolfgang Unzicker oder Paul Tröger. Von 1990 bis 2012 trug der SCK die Offene Kirchheimer Stadtmeisterschaft, ein eintägiges Schnellturnier, aus.

 

Jugendschach

Neben dem qualifizierten Training besuchen die Jugendlichen regelmäßig Turniere. Nachrichten aus der Jugendabteilung finden sich hier.

 

Schach in Kirchheim, Blick in die Vergangenheit

1921 organisierten sich erstmals Schachfreunde in Kirchheim unter Teck in einem Verein. Der SCK besteht seit 1965.

 

Kontakt, Training

Schachinteressierte jeglicher Spielstärke und Alters sind jederzeit herzlich bei uns willkommen. Kontaktadressen, Orte und Zeiten des Jugend- und Erwachsenentrainings gibt es hier.

 

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